Bunt wie der Stadtteil ist es geworden, das neue Denkmal für die Vahr

Das Holzdenkmal #I♥️VAHR, das das Chancen-Parlament gemäß Beschluss bei der Sitzung Ende Mai gefördert hat, ist ein voller Erfolg. Gestaltet haben es Kinder und Jugendliche anlässlich der Vahrinale Anfang Juli am Vahrer See.

Die Vahrinale ist ein Alternativangebot zur Breminale, das sich insbesondere an die jungen, sozial benachteiligten Bewohner des Stadtteils richtet.

Die Vahrinale ist ein Alternativangebot zur Breminale

Das Denkmal und seine Gestaltung waren ein Projekt des Quartiersmanagements Neue Vahr. Das Ziel: Kreativität und Phantasie zu fördern, die Kids aus rund 20 Nationen zum Austausch anzuregen und die Identifikation mit dem Stadtteil zu stärken. 

Kunstpädagogin Claudia zeigt den Kids, wie sie mit den Materialien arbeiten können.

Unter Anleitung von Kunstpädagogin Claudia konnten alle Kinder und Jugendlichen bei der Vahrinale das Denkmal mit verschiedenen Materialien gestalten. Farbe, Stoffe, Garne und mehr. Dabei haben sie gelernt, mit welchen Techniken sie mit diesen Materialien arbeiten können, um ihre Ideen künstlerisch auszudrücken.

Projektleiterin Silke Frey freut sich, mit der Aktion Kulturen zusammengebracht zu haben

Die gemeinsame Arbeit hat außerdem Stoff für Gespräche zwischen den jungen Menschen gegeben und so für interkulturellen Austausch gesorgt. Ein Highlight für uns ist das Herz, auf dem das Wort Liebe in mehr als 20 verschiedenen Sprachen zu lesen ist.

Projektleiterin Silke Frey aus dem Quartiersmanagement ist glücklich, dass sie dieses Projekt mit unserer Unterstützung umsetzen konnte: „Es ist uns gelungen, die mehr als 20 verschiedenen Nationen und Kulturen im Stadtteil durch die Aktion näher zusammenzubringen. “ Besonders der Hashtag hat dazu beigetragen: Beim Umwickeln mit Wolle galt es, das Knäuel von einer Seite zur anderen zu werfen, was zu viel fröhlicher Interaktion geführt hat. „Wir hatten eine sehr lustige Wolle-Schlacht“, sagt Silke.

Seit drei Jahren hat sie die Idee schon im Kopf, jetzt konnte sie endlich umgesetzt werden. „Ohne Euch wäre das nicht möglich gewesen. Und es hat noch besser funktioniert als gedacht. Der Künstler, Marco, der den Rohling gemacht hat, hat eine wunderschöne Arbeit geliefert. Claudia geht ganz toll mit den Kindern um, so dass die voll dabei sind. Und auch mein Praktikant Benjamin blüht hier so richtig auf“, freut sich Silke. Benjamin war auch bei der Parlamentssitzung dabei und hat das Projekt mit Silke vorgestellt.

Praktikant Benjamin hat an der Gestaltung ebenso viel Freude wie die Kinder und Jugendlichen

 

 

Der Kalligrafie-Workshop hat Kreativität gefördert und für andere Sprachen sensibilisiert

Im Rahmen der Aktion wurden außerdem Kalligrafie-Workshops angeboten, die bei den Kids ebenfalls gut ankamen. Auch das schöne Schreiben ist eine Form des Ausdrucks. Und aufgrund der Vielfalt der Nationen, die teilgenommen haben, konnten die Kids erfahren, dass es noch andere Schriften neben der eigenen gibt und wie diese eigentlich aussehen.

Das Denkmal kann seit einigen Tagen im Einkaufszentrum Berliner Freiheit bewundert werden. Anschließen wird es noch an weiteren prominenten Orten im Stadtteil ausgestellt. „Es wird so lange weiterwandern, bis es irgendwann kaputt ist“, sagt Silke.

Seit Mitte Juli steht das Denkmal zunächst in der Berliner Freiheit, bevor es weiter durch den Stadtteil wandert.